Forschung

Forschung des CENTRAL

Transnationales Recht

Seit seiner Gründung werden am CENTRAL die Auswirkungen der Globalisierung auf das internationale Wirtschaftsrecht erforscht. Dabei geht es zum einen um die Herausbildung eines übernationalen "transnationalen" Wirtschaftsrechts, einer neuen Lex Mercatoria. Um diesen Prozess für Wissenschaft und Praxis transparent zu machen, unterhält das CENTRAL "Trans-Lex.org", eine web-gestützte Kodifikations- und Informationsplattform im Internet. Zum anderen werden die verschiedenen Phänomene der privaten Regelsetzung ("private governance") als Indikatoren für die Selbstregulierung der internationalen Wirtschaft untersucht. Dabei spielen auch die Aktivitäten internationaler Organisationen ("formulating agencies") wie UNIDROIT, UNCITRAL, ICC und IBA eine wichtige Rolle.

Alternative Streitbeilegung

Neben dem transnationalen Wirtschaftsrecht bilden Recht und Praxis Alternativer Streitbeilegung ("Alternative Dispute Resolution") einen Schwerpunkt der Forschungsarbeit des CENTRAL. Jedes Jahr bietet das CENTRAL zwei englischsprachige Sommerakademien zu diesem Thema an. Sie basieren auf Professor Bergers interaktivem Trainingsprojekt "Private Dispute Resolution in International Business". Die Akademien werden in Kooperation mit der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) organisiert. Professor Berger ist Präsident der DIS. Er veranstaltet jedes Jahr Fortbildungskurse für Praktikerinnen und Praktiker am Dubai International Arbitration Centre (DIAC).

Schlüsselqualifikationen

Schließlich wird am CENTRAL die Rolle der Schlüsselqualifikationen im juristischen Studium untersucht. Grundlage dieser Untersuchungen ist das in jedem Semester angebotene, praxisnahe Ausbildungsprogramm des CENTRAL, in dessen Mittelpunkt das Angebot von Schlüsselqualifikationskursen steht.